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Das Internet, in dem wir Zuhause sind?

Jeder kann sich beteiligen, jeder kann sein virtuelles Ich erstellen, verbessern, berühmt machen und jeder kann viral gehen, toll sein auf allen Seiten des Internets, durch alle sozialen Netzwerke hindurch die Menschen erreichen. Jeder noch so kleine „Bürger-Reporter“, ohne jegliche Sachkenntnis, ohne Ausbildung, ohne sein wahres Ich zu offenbaren, könnte mit einem Post, einem Video oder einem Bild die Menschen auf der ganzen Welt beschäftigen, in Rage bringen und zum Nachdenken anregen, und sich so am Internet beteiligen. Aber ist das gut? Kann das wirklich jeder? Und gibt es ein geheimes Rezept, um im Internet berühmt zu werden?
Wenn wir uns mal die Personen anschauen, die im Internet berühmt werden, dann sehen wir eine ganze Reihe von Künstlern, Menschen, die Bilder von Personen machen, die etwas besonderes in einem besonderen Augenblick machen, Menschen, die eine andere Sichtweise auf Dinge haben, Posts veröffentlichen, die entweder genau die Meinung der Mehrheit auf den Punkt bringen oder Menschen, die genau das Gegenteil behaupten, wir sehen Menschen, die Comedy machen, sich selber darstellen, Witze machen, „normale Menschen“ zum Lachen bringen und wir sehen Menschen, die verrückte Dinge tun, um aufzufallen. Kurz: Das Internet ist ein Ort der Extreme.
Egal, was du veröffentlichst, um viral zu gehen, muss es Aufmerksamkeit erregen! Die Menschen müssen für einen Moment inne halten, emotional angesprochen werden und es muss sie weiterhin beschäftigen, sodass sie darüber reden und ihren Freunden davon erzählen. Es muss ein Thema ihres Lebens sein, ein Thema der Menschheit. Dazu eignen sich Themen wie Liebe, Krieg und Leid, Trauer und Freude wohl am besten. Jeder kennt sie, jeder hat sie erlebt und auf der ganzen Welt gibt es sie. Wer über diese Dinge spricht und schreibt, dem wird zugehört. Wenn man eine Gruppe von Personen in einen Raum setzt, und ihnen den Auftrag gibt, sich zu unterhalten, dann wird es nach ein bisschen Small-Talk ganz schnell auf ein Thema hinauslaufen, wozu jeder etwas beitragen kann, sich jeder schon einmal Gedanken dazu gemacht hat, was jeden beschäftigt. So entstehen langanhaltende Gespräche. Dieses psychologische Phänomen funktioniert im Internet, wie auch überall sonst. Das Problem im Internet ist zum einen die Anzahl der Menschen, die an diesem Gespräch teilnehmen. Wie kann das ganze partizipative Web auf einen Nenner kommen, sich gegenseitig zuhören, jede Meinung ernst nehmen? Richtig, es geht nicht. Dazu haben die Menschen keine Lust, keine Zeit und sowieso ist die Masse der Meinungen schier unüberblickbar. Die logische Schlussfolgerung ist also kein Gespräch, wo jeder jedem zuhört, sondern nur ein „Ich-habe-diese-Meinung“ und „Nur-meine-Meinung-ist-richtig“. Man geht nicht aufeinander ein sondern hetzt gegen andere. Was dabei auf keinen Fall entsteht, ist gegenseitiges Verständnis und Toleranz, denn jeder, der seine Meinung im Internet vertritt, wird von Menschen bestätigt und bleibt seiner Meinung in allen Punkten fest und verschlossen. Gegenargumente gibt es nicht, oder sie sind abwertend und beleidigend. Sie erreichen nicht den Menschen.
Beleidigungen gibt es im Internet mehr als genug, „Anti-Menschen“, die für niemanden sind, keine Meinung haben, keine Ahnung und trotzdem zu allem was zu sagen haben. So genannte Hater, denen es Spaß macht, Meinungen zu kritisieren, Menschen zu verspotten, und auf eine aggressive Art und Weise Unruhe zu stiften. Sie sehen Fehler sofort und verlangen Perfektion im Internet. Doch die gibt es nicht! Wie auch? Im Internet sind nur Menschen unterwegs, Menschen, die sich beteiligen. Hier gibt es keine Perfektion, sondern nur Menschen mit Fehlern, doch die Menschlichkeit, die diese Fehler akzeptiert bleibt irgendwo zwischen Gehirn und Tastatur stecken. Das feige an diesen Menschen ist, dass sie anonym bleiben. Sie suchen Schutz in der Dunkelheit des World Wide Webs und nutzen diese Dunkelheit aus, um Aggressivität und Hass zu verbreiten. Ein böses Wort ist schneller zu schreiben, als ein gutes, aufbauendes Wort und wenn man für das böse Wort noch nicht einmal bestraft werden kann und es keine Konsequenzen hat, umso besser.
Menschen, die diese Beleidigungen wirklich treffen, macht es kaputt, weil sie nicht damit umgehen können, sie verschwinden ganz schnell aus dem Internet, weil sie es nicht mehr als Ort wahrnehmen, wo sie frei ihre Meinung äußern und ihre Kreativität ausleben können, sondern als Ort, wo sie kritisiert, fertig gemacht und psychisch kaputt gemacht werden. Das ist verständlich. Doch was bleibt, wenn normale Menschen nicht mehr am sogenannten partizipativen Web teilnehmen? Es bleiben Menschen, die selbstverliebt sich selbst und ihre Meinung vermarkten und nicht nach rechts und links schauen. Das Zitat von Christian Friedrich Hebbel, dass sagt, das oft mehr Mut dazu gehört, seine Meinung zu ändern, als ihr immer treu zu bleiben, gilt, vor allem im Internet. Doch dort hat diesen Mut wohl niemand. Alles was das Internet tut, ist selbstverliebte Menschen und deren Meinung in die Welt und in die Köpfe der Menschen zu transportieren und aggressiven „Anti-Menschen“ Schutz und Dunkelheit zu geben, um ihren Hass auf die Menschheit ausleben zu können.
Deshalb möchte ich dich auffordern:
Denke selber! Du hast die Macht dieses Internet zu verändern!
Die Tabea
4.8.16 17:53


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Ich starte einen Blog

Wow, Leute,
ich hab es tatsächlich gemacht!
Hier kann ich meine Freiheiten ausleben, schreiben, was mir gefällt! Ich könnte sogar zu einem Hitler des Internets werden, Hass verbreiten und Menschen so richtig fertig machen. Natürlich nur, wenn ich gut genug bin, dass mir auch jemand zuhört und meine Einträge liest. Nur um das mal klar zu machen: Ich werde schreiben was ich will, werde niemanden fertig machen (und hoffe, dass ihr das auch nicht tut), werde nicht zu einem Internet-Hitler und habe nicht wirklich vor, dass das hier jemand liest. Ich könnte das theoretisch auch ganz für mich behalten und weiterhin meine Texte in mein Word-Dokument hacken. JA. aber jetzt ist der Nervenkitzel drin. Ihr könnt es lesen, wenn ihr denn meine Seite findet. meko ist übrigends die Abkürzung für Meinungen und Kommentare. Nur dass ihr Bescheid wisst.
Worte und Texte sind mein Ausdrucksmittel. Sie können etwas bewirken, etwas verändern und überdauern meist Jahrhunderte. Ich hab geschrieben, dass die Bibel mein Lieblingsbuch ist. Sie hat Jahrtausende überlebt und spielt heute noch im Leben von tausenden Christen eine Rolle. Was für eine Reichweite!! Sie verändert Leben, sie verändert Menschen! Und selbst, wenn man nicht an einen Gott glauben kann, der Dein Leben geplant und gemacht hat, sind in diesem Buch Geschichten, die so faszinierend sind und von denen man so viel Gutes lernen kann.
Fakt ist, wenn nur 1,2,3 Menschen meinen Blog lesen, dann bin ich schon sehr glücklich!
Lernt daraus! Diskutiert darüber und denkt nach!
In diesem Sinne noch einen schönen Nachmittag und Adios!
Die Tabea
4.8.16 14:44





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